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Satzung

des Arbeitnehmerverbandes Deutscher Milchkontroll- und Tierzuchtbediensteten
Landesverband Baden-Württemberg

§1 Name, Sitz und Gebiet des Verbandes

Die Organisation führt den Namen „Arbeitnehmerverband Deutscher Milchkontroll- und Tierzuchtbediensteten Landesverband Baden-Württemberg“ (ADM-Landesverband)
Der Sitz des Verbandes ist der durch den Vorstand bestimmte Sitz der Geschäftsstelle.
Das Verbandsgebiet umfasst das Land Baden-Württemberg.

§ 2 Aufgaben, Zweck und Gliederung

Der ADM-Landesverband ist die Berufsvertretung für die bei den Milch- und Mastleistungsprüfungen, Gütekontrolle und der Tierzucht tätigen Beschäftigten.
Seine Aufgabe besteht in der Vertretung und Behandlung grundsätzlicher Angelegenheiten auf beruflich-fachlichem, sozialem und gewerkschaftlichem Gebiet auf Landesebene.

Hierzu zählt insbesondere:

a) die Vertretung der Mitgliedsverbände gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften und Behörden sowie den Organen der Wirtschaft, Verwaltung, Sozialversicherung, Arbeitsverwaltung und Arbeitsgerichtsgebung

b) die Mitwirkung bei der Schaffung angemessener Anstellungs-, Gehalts- und Lohnverhältnisse und die Unterstützung der Mitgliedsverbände gegenüber dem Arbeitgeber

c) der Abschluss von Rahmen-, Gehalts- und Lohntarifen ggf. unter Anwendung von Arbeitskampfmitteln

d) die Mitbestimmung in den grundsätzlichen Fragen der gesamten Berufsaus- und fortbildung,

e) die Mitgliedschaft im Christlichen Gewerkschaftsbund Deutschland (CGB)

f) die Unterrichtung der Mitgliedsverbände und Einzelmitglieder durch fachliche und weiterbildende Druckschriften und Informationsschreiben

§ 3 Mitgliedschaft

Der ADM-Landesverband umfasst als Dachorganisation die Mitglieder der einzelnen Bezirksverbände. Die Mitgliedschaft in einem der ADM-Bezirksverbände wird durch Abgabe einer schriftlichen Beitrittserklärung beim ADM-Bezirks- bzw. ADM-Landesverband erworben.

a) die Mitgliedschaft verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht bis 30. September des laufenden Geschäftsjahres schriftlich gekündigt wird

b) wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Berufsverbandes verstößt, kann es durch Beschluss des Landesvorstandes aus dem ADM-Landesverband ausgeschlossen werden

c) die Mitgliedschaft endet automatisch bei Auflösung des Verbandes, durch Tod oder Ausschluss des Mitglieds

§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, zur Wahrung ihrer Interessen, die Organe des
ADM-Landesverbandes in Anspruch zu nehmen und nach Maßgabe der Satzung an den Beratungen, Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen.

Die Mitglieder sind verpflichtet:

a) die Satzung und ggf. erlassene Geschäftsordnungen der ADM-Bezirksverbände sowie die Beschlüsse derselben zu befolgen

b) den Jahresbeitrag und ggf. die Umlagen zur Sterbekasse in der von den Mitgliederversammlungen der Bezirksverbände festgelegten Höhe pünktlich an diese zu entrichten

c) die ADM-Bezirksverbände sind verpflichtet, den in der Delegiertenversammlung festgelegten Beitrag an den ADM-Landesverband unmittelbar nach Rechnungsstellung zu entrichten

§ 5 Organe des ADM-Landesverbandes

a) der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Geschäftsführer, einem Schriftführer und den Vorsitzenden der jeweiligen ADM-Bezirksverbände.
Vorstand im Sinne des § 26 des BGB ist der Vorsitzende allein.
Er vertritt den ADM-Landesverband gerichtlich und außergerichtlich. Im Falle einer Verhinderung wird er vom stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Der Vorsitzende und Schriftführer sowie der stellvertretende Vorsitzende und der Geschäftsführer werden jeweils im Wechsel von der Delegiertenversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt.
Dem Vorsitzenden obliegt die Einberufung und Leitung der Vorstandssitzungen und Delegiertenversammlungen. Der Schriftführer hat bei den Vorstandssitzungen und Delegiertenversammlungen ein Protokoll zu führen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Zu den Vorstandssitzungen können Vertreter der Arbeitgeber und andere dem ADM-Landesverband nahestehenden Organisationen mit beratender Stimme hinzugezogen werden.

b) die Delegiertenversammlung

Die Delegiertenversammlung setzt sich wie folgt zusammen:

- die Vorstandschaft des ADM-Landesverbandes

- die Delegierten der ADM-Bezirksverbände

Die Anzahl der Delegierten wird nach der Mitgliederzahl der einzelnen Bezirksverbände festgelegt:
Von je 10 angefangenen Mitgliedern ein Delegierter.
Von jedem Bezirksverband aber mindestens drei Delegierte.
An der Delegiertenversammlung können auch weitere Mitglieder auf eigene Kosten teilnehmen, diese haben jedoch kein Stimmrecht. In jedem zweiten Jahr ist mindestens ein Delegiertentag abzuhalten. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gültig. Ein Übertrag der Stimmen ist nicht statthaft.
Der Delegiertenversammlung obliegen:
a) Festsetzung des Haushaltsplanes
b) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
c) Wahl des Vorsitzenden, des Stellvertreters, des Geschäftsführers und des Schriftführers
        - die Wahl erfolgt per Akklamation
        - auf Antrag muss die Wahl geheim erfolgen
d) Genehmigung der Jahresrechnung sowie die Entlastung der Vorstandschaft
e) Beschlussfassung der Satzungsänderung

Ort und Zeitpunkt der Delegiertenversammlung bestimmt der Vorsitzende im Einvernehmen mit den Vorstandsmitgliedern. Einberufung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden mindestens 14 Tage vor der Versammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Eine außerordentliche Delegiertenversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens ein ADM-Bezirksverband dies unter Anführung der Gründe schriftlich beim Vorsitzenden beantragt.

§ 6 Entschädigung für den Vorstand

Vorsitzender und Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Bei notwendig werdenden Fahrten haben sie jedoch Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten und Auslagen, sowie ein Tagegeld deren Höhe von der Delegiertenversammlung festgelegt wird.

§ 7 Niederschriften

Über die Sitzungen der Vorstands- und Delegiertenversammlungen sind Niederschriften zu erstellen und an die Vorstände zu versenden.

§ 8 Geschäfts- und Rechnungsführung

Die Kassenprüfung ist durch zwei Mitglieder, welche nicht zur Vorstandschaft gehören, vorzunehmen. Sie ist vor der jeweiligen Delegiertentagung durchzuführen. Die Kassenprüfer haben bei der Delegiertentagung das Ergebnis der Prüfung vorzutragen.

§ 9 Auflösung des ADM-Landesverbandes

Über die Auflösung des ADM-Landesverbandes kann nur eine für diesen Zweck ordnungsgemäß einberufene Delegiertenversammlung entscheiden. Zur Rechtswirksamkeit des Auflösungsbeschlusses ist eine Mehrheit von 2/3 aller anwesenden Stimmen erforderlich. Bei Auflösung des Verbandes wird der vorhandene Kassenbestand der Nachfolgeorganisation übertragen. Falls eine solche nicht besteht, bestimmt die Delegiertenversammlung über die Verwendung.
Der ADM-Bundesverband ist zu benachrichtigen.

Beschlossen am 15.10.2010 von der Delegiertentagung in Argenbühl.

 

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Manfred Regele, Vorsitzender                 Bernd Lorenz, stellv. Vorsitzender

 

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Hans Schwald Geschäftsführer               Martin Ziemke, Schriftführer